Der Wäller
Der Wäller
Das Zuchtziel ist ein leicht zu führender Familienhund.
Ihren Namen erhielt die Rasse durch die Gründerin, Karin Wimmer-Kieckbusch, deren Wohnsitz im Westerwald liegt und dessen Bewohner im Dialekt "Wäller" genannt werden.
Beide Ausgangsrassen - Berger de Brie- und -Australien Sheperd-besitzen Eigenschaften, wie Robustheit, Agilität, Arbeitseifer und Intelligenz.
Wir, die Wäller-Freunde- Deutschland, unterstützen diesen Grundgedanken und sind bemüht um die Erhaltung der positiven Charakter- und Arbeitseigenschaften, sowie die Robustheit beider Ausgangsrassen.
Wir verzichten auf eine gezielte Linien- oder Inzucht
und setzen daher beim Wäller viele verschiedene Hunde zur Zucht ein. Um eine möglichst hohe genetische Vielfalt zu gewährleisten werden auch immer noch die Ausgangsrassen mit eingekreuzt. Dies hat selbstverständlich zur Folge, das Größe und Aussehen der Hunde immer noch stark variiert.
Jeder Wäller ist deshalb ein absolutes Unikat!
Das Zuchtziel des Wällers ist ein leicht lenk- u. erziehbarer Familien, u. Sporthund, der ein freundliches, aber sicheres Wesen, gute Robustheit und große Vitalität besitzt. Ein Begleithund der durch seine Fitness einen harmonischen Körperbau besitzt.

Der Wäller ist ein sehr aktiver und beweglicher Hund, ist sehr ausdauernd, lebhaft und wesensfest Er ist sicher und unerschrocken und lässt sich daher auch durch Lärm und sonstige äußerliche Reize nicht aus der Ruhe bringen.
Im Haushalt bewegt er sich sehr ruhig und angenehm, vorausgesetzt man beschränkt sich nicht nur auf’s „Gassigehen“. Durch sein intelligentes und lernfreudiges Wesen ist er relativ leicht zu erziehen.Geistig und körperlich bewegt er sich auf sehr hohem Niveau, was sich sehr gut für jegliche Sportarten mit Hund eignet. Auch als Hütehund an der Schafherde ist der Wäller sehr gut ein zu setzen da ihm diese Triebe angeboren sind.
Eben ein richtiger Hund mit dem jeder seine Freude hat!!
Auch innerhalb der Familie ist der Wäller ein aufgeweckter und verspielter Hund. Ist lustig und freundlich mit ausgeglichenem Charakter. Fremden gegenüber kann er manchmal etwas reserviert reagieren, bekommt er aber die Chance sich angemessen anzunähern wird er jeden akzeptieren.
Um den Wäller zufrieden und ausgeglichen im Alltagsleben zu integrieren, müssen wir ihm die Möglichkeit geben seinen Bewegungs- und Arbeitsdrang und vor allem seinen Intellekt aus zu leben. Der Wäller fordert sehr viel Aufmerksamkeit. Machen Sie sich bewußt, dass der Wäller ein sehr zeitaufwendiger Hund ist.
Rassestandard-Beschreibung
Körperbau: |
harmonisch proportioniert, muskulös, robust, gute Knochenstärke |
Größe: |
Rüden ca. 60 cm (+/- 5 cm) Schulterhöhe |
Gewicht: |
Rüden ca. 30 kg |
Augen: |
ausdrucksvol, Intelligent, Aufmerksamkeit und Ruhe ausstrahlend. |
Zähne: |
Scherengebiss |
Ohren: |
hoch angesetzt, mittlere Größe, Kipp- oder Hängeohren |
Rute: |
lang, kräftig, gut behaart, leicht gebogen |
Haarkleid: |
Pflegeleicht, leichte Unterwolle, Deckhaar glänzend, |
Fellfarbe: |
alle Färbungen sind möglich und erlaubt. Die Farben sollten intensiv und klar sein. |
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Der Briard ist eine von der FCI (Nr.113, Gr.1, Sek.1) anerkannte französische Hunderasse.
Er stammt von den Hof- und Bauernhunden des französischen Flachlandes ab und entstammt vermutlich einer Kreuzung von Barbet und Picard. Der Name "Chien de berger de Brie" taucht erstmal im französischen Schriftstellertum in den Naturelles von M.de Buffon, erschienen 1758, auf. Ursprünglich hatten Briards die Aufgabe, Schafe zu bewachen und zu schützen. Seit 1896 ist der Briard eine eigenständige Rasse.
Es gibt den Briard in 3 Farben: Schwarz (noir), Weizenfarben (fauve) und seltener in grau, er ist mit bis zu 68 cm mittelgroß bis groß. Als besonderes Kennzeichen hat der Briard an den Hinterläufen doppelte Afterkrallen, die so nah wie möglich am Boden angesetzt sind.
Der Briard ist ein rustikaler, gut proportionierter langhaariger Hirtenhund mit lebhaftem und aufgewecktem Charakter. Er mag gerne Kinder und beschützt seine Familie. Hat er sich bei "seiner" Familie erst mal eingelebt ist er ein richtiges Familienmitglied. Er ist nicht besonders angetan von Aussenstehenden, ja er ist sogar scheu gegenüber Fremden. Wachsamkeit und ausserordentliches Lernvermögen stehen ganz oben in seinen Vorzügen
Verwendung
Ursprünglich ein Schäferhund, der die Schafsherden führte, bewachte und diese auch gegen Wölfe verteidigen konnte. Im Ersten und Zweiten Weltkrieg tat er bei den Armeen seinen Dienst als Melde-, Patrouillen- und Sanitätshund.
Der Briard wird heute oft als Hund für sportliche Wettkämpfe eingesetzt. Da es sich um eine alte Arbeitshunderasse handelt, ist es wichtig, dem Briard eine Aufgabe zu geben. Briards findet man im Agility, im Breitensport und im Schutzhundesport. Aber auch als Rettungshunde und Therapiehunde finden sie immer mehr Möglichkeiten, ihren Arbeitseifer unter Beweis zu stellen. 2004 machte ein schwarzer Briard den 2. Platz bei der FCI Weltmeisterschaft im Agility und stach damit fast alle Border Collies (diese stellen über 75% der Teilnehmer)aus.
Der Briard ist kein Anfängerhund, es braucht schon einigen Hundeverstand um mit ihm klarzukommen; aber wer es einmal geschaft hat bekommt "ein Herz mit Haaren drumrum".
Wenn sich ein Anfänger ein solches Tier zulegen will, sollte er allerdings nur ein Weibchen nehmen, da Rüden extrem im Charakter sein können und absolut schwierig zu erziehen sind.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Briard
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Der Australian Shepherd ist eine von der FCI (Nr 342, Gr. 1, Sek. 1) anerkannte Hunderasse aus den USA.

Der züchterische Ursprung liegt in Nord-Amerika, da sich dort Exemplare vieler verschiedener europäischer Hütehund-Rassen der Einwanderer, insbesondere die Hunde baskischer Schäfer mit anderen europäischen und australischen Hunden kreuzten. Gleichzeitig wurden von Europa aus Merino-Schafe erst nach Australien exportiert und später in Amerika eingeführt, die dort den Namen „Australian Sheep“ erhielten. Nach den Schafen, die sie hüteten, wurden die „little blue dogs“ benannt und bekamen ihren irreführenden Namen „Australian Shepherd“.
Der Mythos, dass diese Hunde oder der Australian Kelpie „Dingo“-Mischlinge sind, ist falsch. Selbst ein Hund mit extrem geringem Anteil von „Dingo“ Blut in den Adern wäre bei weitem zu wild für die Hüte-Arbeit. So erklärte auch der Ausschuss für Gebrauchskelpies nach zwei überwachten Zuchtversuchen, die beide mit einem totalem Misserfolg endeten, dass der „Australische Wildhund“ oder „Dingo“ keinesfalls an der Herauszüchtung des Australian Kelpie beteiligt war.
Ein Zuchtbuch für den Australian Shepherd wurde erst Anfang der 1970er Jahre von der 1966 gegründeten International Australian Shepherd Association (IASA) eröffnet. 1971 wurde von dem 1957 in Arizona gegründeten Australian Shepherd Club of America (ASCA) die offizielle Registrierung der Hunde übernommen. Die ASCA ist der Stammclub der Rasse und seit dem Zusammenschluss mit der IASA 1980 zum größten Einzelrasseclub Nordamerikas geworden. Der Rassestandart des ASCA trat 1977 in Kraft. Seit den frühen 1990er Jahren führt der American Kennel Club (AKC) ebenfalls ein Zuchtbuch für Australian Shepherds und hat auch einen eigenen Rassestandard entwickelt, der im Januar 1993 in Kraft trat. Erst seit 1996 ist der Australian Shepherd eine von der Fédération Cynologique Internationale (FCI) anerkannte Rasse, wird aber noch als „vorläufig Angenommene Rasse“ geführt. In Europa findet man Australian Shepherds erst seit den 1970er Jahren, seitdem aber immer öfter, so dass Kenner der Rasse und verantwortungsvolle Züchter mittlerweile die Überzüchtung „ihrer“ Rasse befürchten müssen.
Er besitzt einen ausgeglichenen Körperbau von mittlerer Größe und Knochenstärke. Die Rüden sollten laut FCI-Standard von 50,8 bis 58,5 cm und die Hündinnen zwischen 45,7 und 53,4 cm groß sein. Sein Fell ist halblang, wetterbeständig und besitzt eine dichte Unterwolle, wobei die Haare starr und leicht gewellt sind. Das Haar ist kurz und glatt am Kopf, an der Außenseite der Ohren, der Vorderseite der vorderen Läufe und unterhalb der Sprunggelenke. Die Fellfärbungen sind kräftig, rein, satt und sehr abwechslungsreich. Es wird unterschieden zwischen folgenden Farben:
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Bei allen Farben sind die Bereiche um die Augen und Ohren überwiegend von anderen Farben als weiß beherrscht. Charakteristisch ist auch seine kupierte Rute. In Ländern wie Deutschland ist das Kupieren bei Tieren verboten, es gibt in der Rasse aber auch angeborene Stummelruten (NBT = Naturalbobtail). Der Standard der FCI schreibt offiziell eine Stummelrute von maximal 10 cm oder 4 inch vor, in Deutschland werden aber auch lange Ruten toleriert. Die Augen dieses Hundes sind mandelförmig und von mittlerer Größe. Farben sind Blau, Braun, Bernsteinfarben (Amber) oder jede andere Variation oder Kombination dieser Farben, einschließlich Flecken und Marmorierung. Die Kippohren sind dreieckig und an der Spitze leicht abgerundet.
Wie bei Collies tritt beim Australian Shepherd der MDR1-Defekt gehäuft auf, der eine Überempfindlichkeit gegenüber mehreren Arzneistoffen hervorruft.
Wesen
Da diese Rasse für die harte Hütearbeit gezüchtet wurde, gehören diese Hunde nur in die Hände von aktiven Besitzern, die die Hunde beschäftigen und auslasten. Eine reine körperliche Beschäftigung wie Spazierengehen, Fahrradfahren reichen da nicht aus, um einen Australian Shepherd zu fordern. Damit es den Hunden nicht langweilig wird, sind anspruchsvolle Aktivitäten beim Hundesport genau das Richtige, z. B. Agility. So schneiden diese Hunde auch gut bei Gehorsams- oder Geschicklichkeitsübungen ab. Durch ihre Wachsamkeit und den gut entwickelten Schutzinstinkt bilden Behörden und Rettungsdienste sie zum Verfolgen von Fährten oder zum Aufspüren von Rauschgift aus. Auch bei der Suche nach Vermissten und als Hilfe für behinderte Menschen sind sie hervorragend einsetzbar. Jedoch ist der Australian Shepherd kein klassischer "Wachhund" oder gar "Schutzhund", da diese Ausbildungen oft gegen das freundliche und friedliche Wesen der meisten Australian Shepherds arbeiten. So sind viele Rasse-Kenner davon überzeugt, dass Australian Shepherds mit "Schutzhund"- Ausbildung eine "tickende Zeitbombe" darstellen können, die Situationen mitunter völlig falsch einschätzen, und das Erlernte auch in eigentlich unkritischen oder atypischen Situationen anwenden.




